Maritime Politik auf dem Wasser: FAIRPLAY-87 empfängt die MHF-Studienreise 2026

Jedes Jahr organisiert das Maritime Hauptstadtforum (MHF) eine mehrtägige Studienreise für parlamentarische Mitarbeitende mit Schwerpunkt Verkehrs- und Maritimpolitik, in diesem Jahr auch für mehrere Mitglieder des Bundestages selbst. Das Prinzip: Entscheidungsträger*innen aus dem Konferenzraum holen und direkt in die maritime Realität bringen. Am 13. Juli war die FAIRPLAY TOWAGE Group ein Teil davon.

50 Gäste an Bord der FAIRPLAY-87

Die Teilnehmer*innen der 9. Maritimen Studienreise versammelten sich am EUROGATE Container Terminal in Hamburg für eine Ausfahrt auf der FAIRPLAY-87, dem neuesten Schlepper unserer Flotte. 50 Gäste gingen an Bord für die Fahrt zu den Landungsbrücken, darunter drei Mitglieder des Deutschen Bundestages: Lars Rohwer (CDU), Dunja Kreiser (SPD) und Linda Heitmann (Grüne), sowie parlamentarische Referentinnen und Referenten mit Schwerpunkt Verkehrs- und Maritimpolitik.

Die Studienreise wird gemeinsam vom Verband Deutscher Reeder (VDR) und dem Verband Schiffbau und Meerestechnik (VSM) veranstaltet. Ziel ist es, Abgeordnete und ihre Mitarbeitenden direkt mit der maritimen Wirtschaft in Kontakt zu bringen: mit dem, was sie täglich leistet, was sie braucht, und vor welchen Herausforderungen sie steht.

Worüber gesprochen wurde

Geschäftsführer Holger Schwesig und Director Fleet-Management Wulf Resenhoeft vertraten FAIRPLAY an Bord. Wulf gab der Gruppe während der Ausfahrt einen offenen Einblick in die Lage der Schleppindustrie: regulatorischer Druck, die praktischen Anforderungen eines rund um die Uhr laufenden Hafenbetriebs und was Flottenmodernisierung konkret bedeutet für ein Unternehmen, das in 24 europäischen Häfen tätig ist.

Die Gäste bekamen dabei auch einen direkten Blick auf die FAIRPLAY-87 und auf den Hamburger Hafen aus einer Perspektive, die man von Land aus kaum bekommt. Wer einmal auf einem arbeitenden Schlepper mitten im Hafengeschehen steht, versteht die Dimension und Komplexität des Betriebs auf eine Weise, die kein Briefing-Dokument leisten kann.

Warum dieser Austausch wichtig ist

Hafenschlepperei steht an der Schnittstelle von Hafenbetrieb, Sicherheit und nationaler Infrastruktur. Sie ist für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar und oft auch für politische Entscheidungsträger*innen. Die MHF-Studienreise bringt die Branche direkt mit den Menschen zusammen, die das regulatorische und politische Umfeld mitgestalten, in dem sie arbeitet.

Wir freuen uns, zu diesem Austausch beigetragen zu haben, und danken VDR und VSM dafür, uns in das diesjährige Programm eingebunden zu haben.

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